Wir sind keine Stilpioniere. Keine exzentrischen Koksrocker, keine Konzeptband, kein selbsternannter Anwalt der Authentizität. Wir sind drei Jungen und ein Mädchen aus Berlin. Wir glauben, dass Deutschlands Indie-Szene keine Lust mehr auf einfache Antworten hat. Nein, jetzt kommt nicht die Innovativitätskeule. Jetzt kommt Musik, die dir beweisen will, dass ehrlicher, englischsprachiger Indie-Rock aus Deutschland funktioniert und bewegt.
Nach Gigs in der Hauptstadt (u.a. mit Jennifer Rostock, Across Five Aprils, Parachutes, Favez, Radiopilot, The Springs) , Festivals vor 1000 Besuchern, Gründung unser eigenen Bookingagentur (headvsheart booking) und anschließender Club-Tour durch Deutschland, erschien im Februar 2008 unsere zweite EP „Pioneers”. Sie atmet Ehrgeiz. Wir sind uns bewusst geworden, wo wir stehen: mit beiden Beinen auf der Bühne und mit ganzem Herzen hinter unserer Musik.
Wir schreiben melodiöse Popmusik, wir schreiben tanzbare Indietracks, wir schreiben smarten Collegepunk. Nein, wir erfinden die Rockmusik nicht neu, doch ein Klischee wird erst interessant, wenn du es nicht erkennst. Eine Frage, nur wenn du die Antwort nicht weisst. Ein Gefühl, nur wenn du es nicht erklären kannst. Unsere Musik geht nicht den direktesten Weg, sondern den Umweg, auf den es ankommt.
Vor der Gründung 2004 verbrachten wir längere Zeit in den Staaten. Der Einfluss aus der amerikanischen College und Emo Szene bleibt uns erhalten. Schnell öffneten wir uns Großbritannien. Doch heute passt Musik in keine Landkarte. Bands wie Jimmy Eat World, Taking Back Sunday, Death Cab for Cutie, Editors oder Biffy Clyro bleiben Bezugspunkt, nicht Vorbild.
Wir machen Musik, um mitzureißen. Ob auf der Tanzfläche, zu Hause oder in der U-Bahn. Wir machen Musik, weil wir etwas sagen wollen. Die Texte sind Momentaufnahmen, der Versuch sich eine vage Ahnung der Wirklichkeit zurecht zu schneiden. Das Scheitern, der Erfolg, das Leben wie es sein sollte und das Leben wie es sein kann. Es geht um Jungen und Mädchen, um Abschied und Aufbruch. Aber wir passen auf, dass „anspruchsvoll” nicht zu „kryptisch” wird und Klischee nicht zum Selbstzweck.
Radiointerviews (Sputnik, Motor FM), Artikel (Berliner Zeitung, TIP) und Airplay (u.a. auf Motor FM, Fritz, Star FM, YouFm) machen hungrig. Für den Oktober ist eine neue Tour geplant. Bis dahin wird gespielt, gespielt, gespielt und fleißig geschrieben.
Eingängigkeit und Anspruch sind kein Gegensatz. Eine gute Idee braucht kein Prinzip, sie braucht ein Gefühl. Viele wissen das, viele vermissen es. Den ehrlichen Weg zwischen Indie und Mainstream, den wollen wir gehen. Wir wollen tanzen, wir wollen träumen. Wir wollen dich dabei haben.
Quotes:
“Olney Air - die vielversprechenden Newcomer in der Berliner Rock-Szene werden vielleicht schon bald Deutschland erobern.” (Berliner Zeitung)
“Willkommen in Berlins Indie-Szene, wo Olney Air laut sind, wo sie geliebt und unterstützt werden.” (tip Berlin)
“Dass das auf jeder Bühne funktioniert, wurde oft genug bewiesen und wer weiß, vielleicht sieht man ja auch Olney Air demnächst im Fernsehen, bestimmt aber vor großem Publikum.” (motor.de)
“Wenn alles was aus Texas kommt, so klingen würde, hätten wir ein Problem weniger.” (Ken Jebsen, Radio Fritz)
Discography:

PIONEERS - EP
22.2.2008
Unsere zweite EP, geschrieben und aufgenommen über ganz 2007 in verschiedenen Studios überall in Berlin mit der Hilfe vieler guter Freunde. Digitalrelease durch MotorDigital, physikalisch erhältlich im Store. Artwork: Lisa Kaminiczny.
Tracklisting:
1. Euphoria
2. Pioneers
3. Your Hollow Days In
4. Kimberly Nova
5. This Life
6. This Life (Le Clap Remix)

REPLACEMENT HEART - EP
4.3.2006
Unsere erste 4-Track EP aus dem Jahr 2006.
Tracklisting:
1. Now is the time to breathe in
2. Dices
3. Relapse
4. Spraypaint